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Burgruine Forstenberg
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Lage und Zugänglichkeit |
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Von Regensburg aus nimmt man die B 15 Richtung Norden. In Ramspau rechts abzweigen und den Berg hinauf Richtung Karlstein. Wenige hundert Meter vor dem Ortsschild befindet sich ein Parkplatz, von dem aus ein Weg am Weiher entlang und dann den Berg hinauf führt. Oben angelangt, befindet sich die Ruine zur Rechten mitten im Wald.
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Geschichte |
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Die Gründung der kleinen Burg ist nicht urkundlich belegt, dürfte jedoch im späten 13. Jahrhundert stattgefunden haben. Der Burgadel erscheint jedenfalls Ende des 13. Jhs. im Zusammenhang mit Schenkungen an das Kloster Pielenhofen. "Chunrat und Ernst di Forstpergär" sind 1290 als Dienstmänner der Hohenfelser genannt, die selbst einflussreiche Ministerialen des Regensburger Bischofs waren. 1330 wechseln die Forstenberger auf die Burg Falkenstein, während ihre Stammburg an Friedrich den Hofer fällt, der sich seitdem "von Vorchtenberg" nennt. Verwandte von ihm saßen auch auf Lobenstein. In der Folge geht Forstenberg durch viele Hände, die Besitzerliste liest sich wie ein "Who is Who" des Oberpfälzer Adels im späten Mittelalter: 1387 die Regensburger Auer, 1393 der Landgraf von Leuchtenberg, der vom Pfalzgrafen die Erlaubnis zum Ausbau der Vorburg bekam. 1404 die Muracher (aus Obermurach), 1460 die Zenger, welche die Anlage zusammen mit der nahe gelegenen Burg Karlstein erwerben. Später weitere, häufige Besitzwechsel zusammen mit dem Schloss in Karlstein, die Burg Forstenberg ist wohl spätestens ab dem 17. Jahrhundert aufgegeben worden und mehr und mehr verfallen.
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Zustand und Besonderheiten |
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Forstenberg ist eine typische Kleinburg, wie sie von nachgeordneten Ministerialengeschlechtern im 13. Jahrhundert gebaut wurde (im Aufbau ganz ähnlich: das nahe Ramspau). Die winzige Kernburg liegt gut geschützt auf einem durch den tiefen Halsgraben abgetrennten, felsigen Plateauvorsprung. Von ihr ist nur noch der Stumpf des fünfeckigen Bergfrieds übrig, an den noch heute sichtbar ein Gebäude anschloss. Die der südlichen Angriffsseite zugewandte Ecke des Turms fußt auf einem gemauerten Sockel. Nach Osten erstreckt sich ein Vorsprung, der sicherlich auch bebaut war. Der interessant geformte Bergfried ist in Bruchsteinen gebaut, die Ecken in Quadern ausgeführt. Zugänglich war er von der Innenseite aus, der heute sichtbare Zugang zum Untergeschoss an der Westseite wurde nachträglich hineingebrochen. Wenn man von der Hangseite in den Turm hineinsieht, erkennt man, wie winzig die effektive Nutzfläche solcher Bauten oft war (siehe Bild bei Geschichte). Der Turm ist durch Baumbewuchs und Erosion stark mitgenommen und baufällig, also Vorsicht bei der Besichtigung (eigentlich darf man das abgezäunte Gebiet laut den aufgestellten Schildern gar nicht betreten). Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen scheinen dringend angeraten. Interessant ist außerdem das durch Graben und Wälle abgesetzte Areal der Vorburg. Es liegt einige Meter unterhalb des Niveaus der südlich angrenzenden Felder und war somit verteidigungstechnisch so gut wie nutzlos. Der flache Graben sollte wohl nur den Eindruck von Verteidigungsbereitschaft und Zugehörigkeit verstärken. Vielleicht liegt das aber auch daran, das der Ausbau der Vorburg unter den Nachfolgern der Leuchtenberger nicht beendet wurde.
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Aktivitäten
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Eine Besichtigung lässt sich gut mit einer Radtour am Regen entlang verbinden. Weiter Richtung Nittenau liegen im Tal die Burgen Stefling und Hof und über dem Regenknie auf der anderen Seite des Flusses die schöne Ruine Stockenfels.
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