Burgruine Ettling

(Gemeinde Pförring, Kreis Eichstätt, Oberbayern)

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Innenhof und Palasmauer


Kurzbeschreibung


 
Ettling liegt auf einer künstlichen Insel in einem Quellteich des Kelsbaches. Die Burg ist als Kastell nahezu quadratisch angelegt. Zu sehen sind noch Teile der Ringmauer, eines gewölbten Palasgebäudes und der Burgkapelle. Die Bruchsteinmauern sind allerdings stark mitgenommen und einsturzgefährdet. Eine Sicherung wäre dringend notwendig.

Ein edelfreies Geschlecht der Oetlinger mit dem Leitnamen Reginold ist 1145 erstmals genannt, eine Verbindung zur Burg ist nicht gesichert. Das Geschlecht starb 1190 aus, als der Kreuzzug Kaiser Barbarossas in der heutigen Türkei scheiterte. Heinrich Oettlinger, ein bayerischer Ministeriale, ist zum ersten Mal 1248 genannt. Ab 1270 ist er Landrichter in Vohburg. Die Burg geht 1417 durch Verkauf an Hans Laiminger, 1490 durch Heirat an die Schmiechen von Wackerstein, ab dem 16. Jahrhundert verlassen, endgültige Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg.
 
 
 

Kapellennische


 
Kapellennische

 
 

Palasreste


 
Palasreste

 
 
 

Eingang zum Palas


 
Palasreste

 
 
 

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*Bewertung: wenig erhalten.
 
Weitere Infos unter http://www.notthafft.de/sitze/ettling.htm

Erstellt 8/2008.