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Burgstall / Schloss Pyrbaum
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Kurzbeschreibung
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Von Burg und Schloss Pyrbaum ist nur noch der Burggraben mitten im Ort zu sehen. Ein moderner Weg auf einem kleinen Damm bildet den Zugang. Links dieses Dammes noch ein rundes Turmfundament aus Sandsteinquadern, er gehörte zu einem doppeltürmigen Tor. Dieses Fundment ist der letzte Rest des Pyrbaumer Schlosses, das 1493 anstelle der Burg erbaut wurde. 1853 brannte das Schloss vollständig ab. Die Sandsteinquader wurden für die umliegenden Häuser hergenommen, zum Beispiel für die heutige Wolfsteiner Apotheke (im Bild rechts). Auf dem Schlossplatz steht heute die katholische Kirche Mater Dolorosa aus dem Jahr 1886, die auf den Grundmauern der Schlosskirche erbaut wurde.
 1138 tritt der Reichsministeriale Turinchard de Birboum in einer Urkunde des Klosters Weihenstephan auf, in dem seine Tochter Nonne ist. Seit 1278 ist Pyrbaum im Besitz von Albert Rindsmaul von Grünsberg, der die Burg vielleicht geerbt hat. 1292 stiftet er seine Patronatsrechte an der Pyrbaumer Kapelle dem nahen Kloster Seligenporten. Ab 1354 gehört Pyrbaum dann Albrecht von Wolfstein, der durch Heirat mit einer Rindsmaul an die Burg kam. Rechts ist das Wappen seines Vorfahren Gottfried III. zu sehen, der 1322 starb. Pyrbaum bleibt bis ins 18. Jahrhundert im Wolfsteiner Familienbesitz, dann an Bayern. |
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Burgstall Pruppach
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Kurzbeschreibung
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Von der kleinen Ministerialenburg ist nur noch ein Grabensystem übrig.
Wirnto von Bruckbach ist 1265 genannt, ein Konrad 1266. Sie waren Ministerialen der Herren von Wolfstein.
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