Gemeinde Mühlhausen, Kreis Neumarkt i.d. Oberpfalz
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Kurzbeschreibung
Das große Plateau auf dem Sulzbürg war der Standort des gotischen Schlosses Obersulzbürg, von dem heute nur noch ein Torwarthaus, ein tiefer Graben und die barocke Schlosskapelle zu sehen sind. Dort sind in der Gruft die Grafen von Sulzbürg begraben. Östlich davon auf einer kleineren Bergkuppe stand die ältere Burg der Sulzbürger - Niedersulzbürg. Von ihr ist nur noch ein doppelter Halsgraben sichtbar.
Der Reichsministeriale Ulrich von Wettenhofen wird schon 1121 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Plankstetten genannt. 1217 baut sich der Wettenhofener Gottfried mit Erlaubnis des Königs in Sulzbürg eine Burg und nennt sich fortan nach ihr. Sein Sohn Gottfried II. erbt vor 1290 die Burg Wolfstein, seitdem nennen sich die Familienmitglieder von Wolfstein. Dort mehr zur weiteren Geschichte der Sulzbürger/Wolfsteiner. 1740 sterben die Wolfsteiner aus, Bayern übernimmt die Herrschaft in Sulzbürg und den anderen Landesteilen. Das größtenteils intakte Schloss wird 1806 auf Abbruch verkauft - nichts bleibt von der Anlage übrig.
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Bewertung: Schöner Ort aber von der Burg ist nicht mehr viel zu sehen. Die Grablege wird gerade renoviert.