Burgruine Neujochenstein

(Riedl, Markt Untergriesbach, Landkreis Passau, Niederbayern)

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Lage und Zugänglichkeit


 

Die Ruine liegt am Ortsrand der kleinen Ortschaft Riedl auf einer Erhebung über der Donau. Sie ist frei zugänglich.

Geschichte



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Neujochenstein wird 1299 zum ersten Mal genannt, zusammen mit ihrer älteren Schwesterburg Altjochenstein, die nur wenige hundert Meter entfernt liegt. Die neue Burg wurde wohl wegen Platzmangels gegründet. Ihr Besitzer Eberwein von Jochenstein räumt in der Urkunde von 1299 dem Bischof Wernhard von Passau weitgehende Zugangsrechte ein. 1310 verkauft er die Burgen endgültig. Der Bischof setzt noch bis ins 16. Jahrhundert Pfleger ein, danach wird die abgelegene Burg aufgegeben und verfällt schnell. 2007 Sanierung der Reste durch die Gemeinde Untergriesbach.

Beschreibung


 
Grundriss
Von der kleinen Burg ist nur die Ruine des Bergfrieds übrig. Er ist aus kleinen Bruchsteinen erbaut, innen und außen haben sich Putzreste erhalten. Am ca. 20 m hohen Eckmauerrest lässt sich der 5-stöckige Aufbau deutlich ablesen. Mit jedem Stockwerk springt die Mauer innen ein bißchen zurück, was eine Auflage für die Deckenbalken schafft. Ganz oben hat sich ein Dachbalken aus Eiche erhalten - eine dendrochronologische Untersuchung lässt auf einen Bau um 1350 schließen.

Bei Grabungen konnte auch eine Ringmauer nachgeweisen werden. Die Kleinburg war außerdem von einem umlaufenden Graben umgeben, der das Areal vom Bergplateau abtrennt.
 
 

Wissenswertes


 
Burgruine Altjochenstein
Die Burgruine selbst ist nicht sehr spektakulär, aber die Wanderung vom Ort Jochenstein im Donautal zu den beiden Ruinen ist auf jeden Fall sehenswert. Sie führt über den "Schmugglerweg" vorbei an Burg Altjochenstein und der Ruine der Leithenmühle, die zum Burggut gehörte.


 

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*Bewertung: schön gelegen, aber wenig erhalten
 
Weitere Informationen:
Gemeinde Untergriesbach
http://regiowiki.pnp.de/index.php/Burgruine_Neujochenstein
http://www.burgenwelt.de



Erstellt 12/2009.