Wenige mittelalterliche Reste in den unteren Bereichen des Wartturms, der wohl einst ein Bergfried war, und in der Ringmauer. Am hinteren Ende der Anlage noch Reste eines spätmittelalterlichen Wohn- oder Torturms. Schöner Ausblick!
Siedlungsspuren gehen bis in die Jungsteinzeit und Bronzezeit zurück. Die Burg wird 1145 zum ersten Mal genannt, Besitzer ist Hartwig, ein Ministeriale der Grafen von Bogen. Als diese 1242 aussterben, übernehmen die bayrischen Herzöge. Herzog Heinrich III. von Niederbayern ("der Natternberger") wuchs hier auf und residierte auch auf der Burg bis zu seinem Tod 1333. Danach Pflegersitz, Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg und im Österreichischen Erbfolgekrieg. Bewohnt bis ins 20. Jahrhundert, heute Ruine.
Grundriss und Stich von Wening
Wartturm (früher Bergfried)
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Zugang
Burghof
*Bewertung: nur wenig erhalten, aber schöne Aussicht.