Burgruine Altmannstein

(Kreis Eichstätt, Oberbayern)

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Kurzbeschreibung


 
Beeindruckendster Bauteil ist der mächtige Bergfried aus Buckelquadern, mit einer Höhe von 18 m. Seine Mauern haben eine Stärke von 3 Metern, der Einstieg ist in 4,5 Metern Höhe. Leider ist der Turm nicht begehbar. Der jüngere Palas ist aus Quadern und Bruchsteinen erbaut, dazu wenige Reste von Wehr- und Zwingermauern. Außergewöhnlich die Lage eines rechteckigen Turms außerhalb am Fuß des Burgfelsens, er war Teil einer Mauerverbindung zum Ort. Die bewohnten Bauten wurden in historisierenden Formen erst 1911 eingefügt.

Herren "von Stein" sind schon im 12. Jahrhundert fassbar. Erbauer und Namensgeber der Burg war aber Graf Altmann II. von Abensberg 1232. Sein Enkel Ulrich II. verkauft die Burg 1291 an Herzog Ludwig von Bayern, dem späteren Kaiser. Seit 1340 Verpfändungen erst an die Hautzendorfer, dann wieder an die früheren Besitzer aus Abensberg. 1446 erobern die Nürnberger die Burg auf ihrem Feldzug gegen die Raubritter der Regensburger Gegend. Der letzte Abensberger Graf Niklas geriet zwischen die Fronten der verfeindeten Wittelsbacher und wurde 1485 vom bayerischen Herzog Christoph beseitigt, um an seine Besitzungen zu kommen. 1632 Zerstörung der Burg durch die Schweden, seither Ruine. 1911 Einbauten durch den Architekten Georg Wirth, seit 1991 Sanierung der Anlage durch die Gemeinde.

Stich von Wening (1701) und Grundriss


 

 
 
 

Bergfried aus großen Buckelquadern


 
Bergfried Bergfried

Palas


 

 
 
 

Zugang zur Vorburg


 

 
 

Panorama


 

 
 
 

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**Bewertung: beeindruckender Bergfried, schöne Lage.
 
Wening-Stich:© Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, 2008

Erstellt 8/2008.